8. Februar 2010
Setting
Ein imposanter Glaskubus in einer noch imposanteren Halle im Kreis 5. Dort im sogenannten Schiffbau, wo früher Schiffsmotoren für grosse Frachtschiffe gebaut wurden, ist das Restaurant LaSalle untergebracht. Die Halle selbst ist gross genug, um das Jazzlokal Moods und die Schiffbau-Bühne des Schauspielhauses auch noch zu beherbergen.
Die Atmosphäre im LaSalle ist sehr ansprechend und warm, trotz minimalistischem und eher beton-kühlem Interieur. Das gedimmte Licht macht es wohl aus und schafft einen wunderbaren zeitgenössischen Schick. 
Karte
Europäisch, von Fleisch über Fisch bis Pasta. Und ein breites Angebot an erlesenen Weinen.
Bedienung
Das ist doch eher selten: Fantastisch! Wo man in anderen Lokalen dieses Genres eher salopp, wenn nicht sogar unfreundlich bedient wird, ist das LaSalle eine rühmender Leuchtturm. Freundlich, persönlich, ehrlich. Ganz einfach genau so, wie man sich das eigentlich überall wünscht.
Preis
Teuer. Aber für diese Leistung gibt man das hart verdiente Geld gerne aus. Wir hatten zu zweit 4 Gläser Weisswein, 1 x Cola Light, 3 Flaschen Wasser, 2 x irisches Angus Rind mit Kartoffel Gratin, 4 x Espresso und 2 x Crema Catalana = 256.70 Franken.
Harrys Tipp
Wärmstens zu empfehlen! Nicht nur der Service war Spitzenklasse, auch unser Angus Rind war ein Traum. Unbedingt probieren!
Adresse
Restaurant LaSalle
Schiffbaustrasse 4
8005 Zürich
Tel. 044 258 70 71
www.lasalle-restaurant.ch
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Verfasst von harrysding.ch
5. Februar 2010

Setting
Die Adresse eignet sich bestens für einen schnellen Lunch über Mittag oder einen leichtes Essen am Abend. Jedenfalls für jene, die in der Nähe des Bellevues arbeiten. Die zweistöckige Sushi-Bar ist trendig gestylt und strahlt zeitgenössischen japanischen Lifestyle aus. Die Plätze im Parterre sind um den aussergewöhnlich langen Sushi-Train gruppiert. Im 2. Stock gibt es traditionellen Tischservice.
Ein besonderes Feature sind die Bildschirme an den Sushi-Train-Plätzen. Über Touchscreen lassen sich nicht nur Getränke und Spezialwünsche ordern, sonder man kann auch mit anderen Gästen chatten.
Für jene, die Take-Away vorziehen hat das Yooji’s eine kleine Ladenecke eingerichtet.
Karte
Kleine Portiönchen von Sushi und Sashimi und alles, was man in einer typischen Sushi-Bar erwartet.
Bedienung
Da das Yooji’s die Selbstbedienung propagiert, lässt sich über diesen Punkt nicht viel sagen. Die Person an der Kasse und jene am Empfang waren aber durchaus freundlich.
Preis
Moderat. Wir hatten zu zweit genug um satt zu werden, dazu noch je zwei Asahi Beer und bezahlten 126.50 Franken.
Harrys Tipp
Eine echt trendige Sushi-Bar. Interessiert einen aber in erster Linie das Essen, geht man besser woanders hin (zum Beispiel ins Isakaya). Die Auswahl im Yooji’s war bei unserem Besuch äusserst bescheiden und irgendwie fehlte es auch an Frische. Trotzdem mal ausprobieren.
Adresse
Yooji’s
St.Urbanstrasse 8
8001 Zürich
Tel. 044 253 11 11
www.yoojis-bellevue.ch
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Verfasst von harrysding.ch
26. Januar 2010
Setting
Das Totò befindet sich gleich bei der Tramstation Höschgasse, mitten im Reich des Gastrounternehmens Höschgass Gastro. Denn im Umkreis von 100 Metern gehört hier alles diesem Unternehmen. Vom Yooji’s (japanisches Restaurant) über das Iroquois (Tex-Mex Restaurant) oder die Fred Perry Boutique (Kleider) und das Kahoona (ebenfalls Kleider).
Auch das Totò, eine Art Nobel-Italiener, gehört dazu. Eine grosse U-förmige Bar begrüsst einen gleich beim Eingang. Hier trifft sich Tout-Seefeld zum Aperitivo. Drei Treppenstufen höher, im hinteren Teil des schlauchartigen Raumes, ist das Restaurant untergebracht. Modern, mit gewissen Art Déco Elementen gemischt, kommt das Totò gut an.
Karte
Italienisch durch und durch. Pizza aus dem Steinofen, Pasta, Fleisch und Fisch. Und dazu eine spannende Weinkarte.
Bedienung
Uff… unaufmerksam und äusserst lustlos. Enttäuschend.
Preis
Für die gebotene Leistung komplett überrissen. Wir hatten zu dritt 2 x Bier, 2 x Panache, 1 x Wasser, 1 x Pasta (29.50 Franken!), 1 x Pizza Tandoori (27 Franken!), 1 x Pizza Tonno (26 Franken!), 3 x Ristretto = 167.90 Franken.
Harrys Tipp
Wem Preis-Leistung egal ist, aber Wert auf Location, Leute und ein schönes Restaurant legt, der wird hier beide Augen zudrücken.
Adresse
Bar & Ristorante Totò
Seefeldstrasse 124
8008 Zürich
Tel. 076 443 00 80
www.ristorante-toto.ch
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Verfasst von harrysding.ch
14. Januar 2010

Setting
Zwischen Stauffacher und Helvetiaplatz, in einer kleinen Seitenstrasse liegt das Fribourger Fondue Stübli. Und Stübli ist auch gleich das Stichwort: Der Raum ist klein und das Platzangebot auf ein paar wenige Tische beschränkt. Sehr traditionell kommt das Fribourger Stübli daher. Warm und “heimelig”. Das entfaltet ganz offensichtlich sogar eine gewisse Anziehungskraft auf ein Publikum, das man auch im Kaufleuten oder anderswo antreffen könnte.
Karte
Fondue, Trockenfleisch und Schweizer Wein. That’s it.
Bedienung
Sehr familiär und freundlich zuvorkommend. Alte, längst vergessene Fribourger Tradition?
Preis
Eigentlich preiswert. Als Gast kann man aber immer alles teuerer machen. Der Beweis: Zu zweit hatten wir 2 x Bier, 3 1/2 Portionen Fondue, 1 Flasche St. Saphorin und dann nochmal ein “Halbeli” davon und, jetzt erschrecken wir beim Schreiben, noch 5 dl. Epesses (hatten wir den wirklich??), 4 x Espresso und 2 x Kirsch = 232.20 Franken.
Harrys Tipp
Hier gibt’s das echte Fondue Feeling. Ein heisser Tipp für die kalte Jahreszeit. Achtung: unbedingt reservieren!
Adresse
Fribourger Fondue Stübli
Rotwandstrasse 38
8004 Zürich
Tel. 044 241 90 76
www.fondue-stuben.ch
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Verfasst von harrysding.ch
23. Dezember 2009
Setting
Im Kreis 3, dem Zürcher Arbeiterquartier mit dem von orthodoxen Juden geprägten Strassenbild, gibt es ein italienisches Restaurant, wie man es wahrscheinlich selbst in Italien nicht mehr vorfindet. Unweit des Manesseplatzes steht das Ristorante Napoli da Gerardo. Öffnet man die Türe und tritt hinein, glaubt man sich in einer anderen Welt. Die Decken sind bis auf die letzte frei Stelle mit barocken Malereien verziert und die Wänden sind mit ebenfalls barocken Gemälden zugepflastert. Kurz: Ein Ambiente, wie man es kaum ein zweites Mal in Zürich findet.
Karte
Durchwegs italienische Klassiker. Von Ravioli über Spaghetti und Panzerotti bis zu diversen Fleischgerichten, wie zum Beispiel das Filetto di Manzo alla Griglia. Schöne Auswahl an guten italienischen Weinen.
Bedienung
Nun ja. Sehr italienisch. Wobei es wahrscheinlich heute selbst in Italien nicht mehr so unkoordiniert zu und her geht wie im Napoli. Nicht unfreundlich zwar, aber doch sehr chaotisch.
Preis
Teuer. Zu zweit hatten wir: 2 x Suppe, 2 x Filetto di Manzo alla Griglia, 1 Flasche Rotwein (Bricco d’Ucellone), 1 x Wasser und 2 x Espresso = 246.20 Franken.
Harrys Tipp
Ein einmaliges Erlebnis. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Chaos regiert im Napoli. Selbst wenn man reserviert hat heisst das noch lange nicht, dass der Tisch nicht doch durch andere belegt ist. Bei uns ging die Bestellung verloren und wir mussten 2 Stunden auf unser Filetto die Manzo warten. Jetzt der Tipp: Vor dem Betreten des Restaurants alle Erwartungen draussen lassen, zweimal tief durchatmen und dann alles auf sich zukommen lassen. So wird der Besuch in Napoli zu einem unvergesslichen Höhepunkt.
Adresse
Ristorante Napoli da Gerardo
Sandstrasse 7
8003 Zürich
Tel. 044 462 07 64
www.ristorante-napoli.ch
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Verfasst von harrysding.ch
16. Dezember 2009

Setting
Gleich beim Bahnhof Wiedikon, vis-à-vis vom Coop Pronto. Sobald man die Türe des Eckhauses geöffnet und den ersten Fuss, bzw. die Nase, ins Restaurant gesetzt hat, besteht kein Zweifel mehr: hier kocht man indisch. Dem Geruch von frischem Curry kann man sich nicht entziehen. Ein Genuss für Liebhaber dieser variantenreichen Gerichte.
Nicht nur die Küche ist authentisch, sondern auch das Personal: ausnahmslos Leute aus der Region des indischen Subkontinents. Auch wenn sie nicht alle Inder sind, Curry wird auch in Pakistan und Bangladesh gegessen.
Karte
Vom sehr empfehlenswerten indische Vorspeisenteller bis hin zu den tollen Currys (zum Beispiel Rogan Josh oder Vindaloo) fehlt es dem Angebot an keinen Facetten. Übrigens gibt es auch eine reiche Auswahl an vegetarischen Vorspeisen und Gerichten, die nicht minder gut sind.
Bedienung
Gut. Freundlich. Sympathisch. Eigentlich gibt es nichts auszusetzen. Suchte man unbedingt etwas negatives, dann wäre es, dass es zuweilen etwas lange dauert.
Preis
Akzeptabel und bei der gebotenen Leistung durchaus angemessen. Zu zweit hatten wir 2 x Bier, 2 x Wasser, 1 x Kings-Platter (Vorspeise), 2 x Beef Vindaloo, 1 x Reis, 1 x Naan Brot, 1 x Tandoori Roti, 2 x Mango Lassi = 153.40 Franken.
Harrys Tipp
Ein sicherer Wert für Fans der indischen Küche. Aber Achtung bei Sprüchen wie: „machen Sie es ein bisschen schärfer“ oder ähnlichem. Dann steht dann auf der Rechnung „Sharf, Sharf, Sharf, Sharf“ (selbstverständlich kostenlos!!) und ohne die Hilfe von einem Mango Lassi lässt sich der Mund nicht mehr kühlen.
Adresse
King’s Kurry
Freyastrasse 3
8004 Zürich
Tel. 043 268 48 28
www.kingskurry.ch
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Verfasst von harrysding.ch
2. Dezember 2009
Setting
Das Bimi ist kein japanisches Restaurant, wie wir es normalerweise in der Schweiz kennen . Es ist vielmehr ein puristisches, schnörkelloses japanisches Restaurant, wie es auch in Tokio stehen könnte. Der beste Beweis dafür sind seine Gäste; eine bunte Mischung aus Liebhabern der japanischen Küche, Sake-Trinker, weltoffene Zürcher und natürlich, und das ist besonders bemerkenswert, eine grosse Anzahl von Japanern.
Karte
Irgendwie exotisch – irgendwie vertraut… auf jeden Fall spannend. Es braucht einige Zeit, sich durch die einzelnen Speisen zu lesen und sich zu orientieren. Nebst den bekannte Sushis, Tempura und Suppen zur Vorspeise sind vor allem die Steamboats (Topfgerichte) eine originelle Alternative zu den Reis- und Nudelngerichten. Für Anfänger gibt es fix zusammengestellte Menues.
Wir haben uns für das Menu 1 mit 4 Gängen entschieden. Als Hauptgang haben wir Shabu Shabu gewählt – eine Art japanische Variante von Fondue Chinoise. Frisches Gemüse und Pilze werden zusammen mit Tofu und Nudeln auf dem Tisch in einer Seetangbouillon gekocht. Sobald das Gemüse anzieht und wieder Platz im Topf ist, wird fein geschnittenes U.S. Rib-Eye Steak darin gegart. Würzige Saucen runden die Speise ab.
Wichtig: Zum Essen unbedingt Sake geniessen – und als Tipp würden wir mit einer Degustationsrunde beginnen, und dann den Lieblings-Sake zum Dinner wählen.
Bedienung
Fast ausschliesslich Japaner… sehr zuvorkommend, freundlich und authentisch. Passt.
Preis
Das 4-Gang Menu mit Apero Sake kostete CHF 90 und ist somit fair. Der Anstieg auf total CHF 261.00 für zwei Personen haben wir weiterem Sake zu verdanken.
Harrys Tipp
Authentischer Escape vom Alltag, am besten mit einem Glas Sake feiern und ein tolles Menu geniessen.
Adresse
Restaurant Bimi
Seefeldstrasse 25
8008 Zürich
Tel. 043 243 77 77
www.swissbimi.ch
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23. November 2009
Setting
Auch wenn in der Zwischenzeit anderen Ausgehviertel hinzugekommen sind: Das Niederdorf bleibt unangefochtenes Zentrum der Nachtschwärmer. Ab Donnerstag ist hier jeweils eine ganze Menge los und Freitag und Samstag gibt es fast kein Durchkommen mehr. Läuft man die Niederdorfstrasse vom Central her entlang kommt schon bald auf der linken Seite die Tasca Romero. An und für sich ist die Tapas-Bar nicht speziell erwähnenswert. Weder ist sie optisch ein Hingucker noch beeindruckt sie mit einem besonders angenehmen Ambiente. Was die Tasca Romero aber ist: Eine typisch spanische Tapas-Bar, wie man sie auf der iberischen Halbinsel Land auf, Land ab vorfindet.
Karte
Eine kleine aber ausreichende Auswahl an Tapas. In einer Vitrine sind die Häppchen ausgestellt und lassen sich dort auch gleich ordern. Dazu gibt es das spanische Nationalbier San Miguel.
Oder vielleicht doch lieber einen weissen Sherry aus Jerez de la Frontera?
Bedienung
Nun ja, wegen der Bedienung kommt wohl keiner. Nicht unfreundlich aber nie wirklich bei der Sache. Das kann seinen Charm haben, wird aber spätestens bei einem zweiten Besuch zur Belastung.
Preise
Kleine Portionen, kleiner Preis. Wir hatten zu zweit 1 x Tapas (verschiedene Sorten), 1 x Manchego (spanischer Rohmilchkäse) und 2 Stangen San Miguel = 41.30 Franken.
Harrys Tipp
Trotz allem: Wunderbar. Eine Tapas-Bar, die wie eine solche aussieht und dann noch in einem pulsierenden Ausgangsviertel. Da ist Spanien doch sehr nah. Einfach die grossen Ansprüche zu Hause lassen und unbedingt probieren.
Adresse
Tasca Romero
Niederdorfstrasse 37
8001 Zürich
Tel. 044 252 52 90
keine Webseite
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Verfasst von harrysding.ch
17. November 2009
Setting
„¡Hola amigos! cómo hacer esta noche?” ruft der Kellner einem entgegen, wenn man die Türe aufstösst und seinen Fuss in den Turm setzt. Ein wahres Unikat ist es, das Restaurant zum Turm. Es ist nicht nur schön gelegen, an einem der lauschigsten Plätze im Zürcher Niederdorf, gleich oberhalb des Cafés Schober, sondern es ist auch ganz schön extravagant. Man stelle sich vor, ein altes Zunfthaus (jenes zur Letzi ist es) verwandelt in ein ultimatives exotisches Restaurant mit Palmen überall. Übrigens: Einmal im Jahr, am Sechseleuten, verwandelt sich das Restaurant wieder zurück in das altehrwürdige Zunfthaus zur Letzi. Und ist fest in der Hand der Zünfter.
Karte
Verrückt: Trotz der exotischen Atmosphäre gibt es hier nichts, was es anderswo nicht auch gäbe. Von der Plato Iberico über Spaghetti mit Moules bis hin zum Wildschwein und der Spätzlipfanne bietet der Turm alles.
Bedienung
Für einmal ein Top-Rating: Super freundlich und aufgestellt. Und bei jeder erdenklichen Gelegenheit wirft das Personal mit spanischen Ausdrücken um sich. Wirklich sympathisch.
Preis
Hier ist der Turm dann wieder oberer Durchschnitt. Wir hatten zu zweit 1 x Wasser, 1 Flasche Ferratus Sensacion (Spanischer Rotwein), 1 x Gambas Ajillo, 1 x Plato Iberico, 2 x Wildschwein-Filet und 2 x Tequila = 235.50 Franken.
Harrys Tipp
Unbedingt mal hingehen und die exotische Atmosphäre einsaugen! Am meisten Spass macht’s in einer Gruppe.
Adresse
Restaurant zum Turm
Obere Zäune 19
8001 Zürich
Tel. 043 268 39 40
www
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Verfasst von harrysding.ch