Fünf Sterne auf Wolke Sieben
Die Schweiz hat keinen Mangel an schönen Hotels. Aber nur wenige verschlagen einem den Atem wie das brandneue Bürgenstock Resort. Das Fünf-Sterne-Hotel am Vierwaldstättersee schwebt hoch oben auf Wolke Sieben und setzt sich mit einem überwältigenden Blick auf die Stadt Luzern in Szene. Kein Wunder wurde das spektakuläre Resort jetzt zum «Hotel des Jahres 2019» gekürt.
Uns stockt der Atem. Wir stehen vor einer riesigen Panoramafront. Dahinter öffnet sich ein eindrucksvoller Blick hinunter auf das tiefe Blau des Vierwaldstättersees. Aus der Vogelperspektive sehen wir die Stadt Luzern.
Hinter dem Panoramaglas geht es 500 Meter vertikal den Berg hinunter. Verrückt: Wir befinden uns nicht an einem eigens eingerichteten Aussichtspunkt, sondern mitten in der atemberaubenden Hotelhalle des Bürgenstock Hotels. Ein eindrücklicher Effekt, der keinen kalt lassen dürfte. Und einer, der sich hier an unzähligen Ecken wiederholt.
Superlativen am Laufmeter

Damit nicht genug: Das Luxus-Resort mit seinen vier Hotels, sieben Restaurants und zwei Spas hoch oben auf dem Bürgenstock strotzt nur so von Superlativen. Und tatsächlich: Wer erst mal hier ist, der kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das ist nicht nur der Aussicht geschuldet. Auch die kühne Architektur mit dem über den tiefen Abgrund hinaus ragenden «Spices» Restaurant lässt den Puls höher schlagen. Selbst der Spa-Besuch wird dank spektakulärem Infinity-Pool zu einem eindrucksvollen James-Bond-Erlebnis.
GaultMillau «Hotel des Jahres 2019»
Das ist auch dem Restaurantführer GaultMillau nicht verborgen geblieben. Der bekannte Guide vergibt einmal im Jahr den gut vermarktbaren Titel «Hotel des Jahres» an das herausragendste Schweizer Hotel. Für 2019 hat er das Bürgenstock Resort dafür auserkoren.
Mit dabei als Awardsponsor: die Luzerner Uhrenmarke Carl F. Bucherer. Den Uhren-Sponsor erwähnen wir aus zwei Gründen. Erstens hat uns die Marke an die Preisverleihung in das Bürgenstock eingeladen. Zweitens befinden sich Bürgenstock und Bucherer in Wink-Dinstanz: Hier oben auf Wolke Sieben das Resort, dort unten am Seebecken die Stadt Luzern, das zu Hause der Luxusuhren. Da sage einer, diese Partnerschaft passe nicht zusammen!
Ein Resort, vier Hotels
Als Gäste des «Hotel des Jahres»-Sponsors Carl F. Bucherer konnten wir eine Nacht im Bürgenstock Hotel verbringen – einem von insgesamt vier völlig unterschiedlich gestalteten Hotels. Sie alle zusammen machen das weitläufige Resort aus.
Neben dem ultra-modernen Bürgenstock Hotel steht in dem Resort auch das geschichtsträchtige Palace Hotel zur Auswahl. Hätten wir dort genächtigt, hätten wir vielleicht in einem Zimmer geschlafen, in dem einst Audrey Hepburn, Charlie Chaplin oder der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer übernachtet haben.


Wer es weniger «Grand» wünscht, dem steht das hübsche Waldhotel zur Verfügung. Dort dominiert warmes Holz und luxuriöse Zurückhaltung. Nur auf den umwerfenden Blick auf den Vierwaldstättersee muss man hier verzichten. Dafür schaut man auf schneebedeckte Berge.
Und dann ist da noch die Taverne 1879. Dort geht es zwar nicht ganz so mondän zu und her wie in den anderen Unterkünften, dafür wohl aber am gemütlichsten.
Bürgenstock kulinarisch
Das Bürgenstock Resort trumpft auch kulinarisch auf – und schlägt mit gleich sieben Restaurants einen festen Gastronomie-Pflock ein.
Von Fine-Dining im klassischen französischen Stil (RitzCoffier), über die moderne asiatische Küchen aus Japan, Thailand, Indien und China (Spices) bis zum gemütlichen Berglokal (Taverne 1879) bekommt man hier eine unglaubliche gastronomische Vielfalt geboten. Selbst auf ein orientalisches Restaurant (Sharq Oriental) inklusive Shisha-Bar muss man in dem Innerschweizer Resort nicht verzichten – den Hotel-Investoren aus Katar sei Dank.
Essen über dem Abgrund: Spices Restaurant

Besonders angetan hat es uns das Spices Restaurant. Schon vor einigen Monaten hatten wir die Gelegenheit hier zu essen und waren begeistert.
Das Restaurant befindet sich in einer Art Kubus. Der ragt aus dem Hotel über den dramatischen Abgrund zum Vierlwaldstättersee heraus. Ein atemberaubendes Essenserlebnis ist nur schon deswegen garantiert.
Auch kulinarisch kann das Spices Restaurant mit der spektakulären Sicht mithalten. Das Restaurant zählt 15 GaultMillau-Punkte und setzt auschliesslich auf Asien. Dabei vereint es die Küchen vier verschiedener Länder: Japan, China, Thailand und Indien.






Wer jetzt zögert, weil er eine gastronomische Verwässerung befürchtet, der darf beruhigt sein: Jedes Land verfügt im Spices über eine eigene Küche mit einer Brigade aus der entsprechenden Region. Ein authentisches Essenserlebnis kann also vorausgesetzt werden.
Und so könnte das indische Chicken Biryani im Spices direkt aus Indien stammen (ein Genuss!). Bei der thailändische Tom Yam Suppe reicht es die Augen zu schliessen, und plötzlich findet man sich in Bangkok wieder (sie war vielleicht die beste, die wir in der Schweiz je hatten!). Selbst die «Har Gau» Dim Sum waren genau so delikat wie in Hong Kong (der Teig war hauchdünn, die Crevetten-Füllung fantastisch!).
Tipp: Der beste (und beliebteste) Tisch im Spices befindet direkt an dem Panoramafenster in der rechten Ecken.
Infinity-Pool mit Wow-Effekt


Die hinreissende Aussicht ist ohne Frage eines der beeindruckendsten Merkmale des Resorts – und die ist hier omnipräsent. Auch im Alpine Spa.
Ganz egal, ob man im Ruheraum auf einem bequemen Wasserbett liegt, im 20-Meter-Becken seine Runde schwimmt oder unter freiem Himmel den geheizten Infinity-Pool geniesst: An jeder Ecke wird man von einer unglaublichen Aussicht überwältig.
Mit über 10’000 m2 ist der Spa-Bereich einer der grössten der Schweiz.
Nichts für Menschen mit Höhenangst: Hammetschwand Lift

Gar nicht weit vom Hotel entfernt befindet sich der Hammetschwand Lift. Der ikonische Aufzug wurde 1905 erbaut und ist heute ein veritabler Instagram-Star.
Über einen dramatischen Felsenweg (an der Seeseite geht es über 500 Meter weit den Abhang runter!) erreicht man in knapp 30 Minuten den berühmten Lift. Der steht frei an der Felswand und nimmt einen von dort 150 Meter hoch zum Gipfel. Oben angekommen öffnet sich die Lifttüre zur Bergseite hin und gibt den Weg über eine Verbindungsbrücke in luftiger Höhe frei.






Wow was für ein Hotel atemberaubend das ist mein nächster ort mit meiner Frau traumhaft. Danke für den Beitrag.
freundliche Grüsse