Friday May 18th 2012
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Restaurant Rüsterei. Industrie-Chic beim Sihlcity.

2008-11-16_2005Setting
Einmal originell. Einmal weniger. Originell: Eine alte Papierfabrik am Rande der Stadt, in ein Restaurant umfunktioniert. Die ursprüngliche Industriearchitektur wurden belassen. Der Papierfabrik-Groove ist hier immer noch spürbar, auch wenn die Maschinen schon längst weggeschafft wurden.

Weniger originell: Das Drumherum. Sihlcity, Shopping-Center und konzipiert als Stadt in der Stadt, ist nun mal nicht unbedingt ein trendy Gastronomiestandort nach jedermanns Geschmack. Aber das lässt sich nun mal nicht ändern.

Positiv aber: Die Rüsterei erreicht man ebenso gut per Auto als auch per Tram. Das kompensiert den Standort in einem anonymen und auf Unterhaltung getrimmten Shopping-Center.

Karte
Hier isst man Bodenständiges, modern angerichtet. Etwa Sauerbraten vom Dammhirsch oder Zürigeschnätzlets mit Rösti. 2008-11-16_2001

Bedienung
Gut. Über Ausschläge auf der Bedienungsqualitäts-Skala nach oben können wir eben so wenig berichten wie über solche nach unten.

Preis
Ok. Zu zweit hatten wir 2 Flaschen Wasser, teilten 1 Blattsalat, hatten 2 x Egliknusperli auf Kartoffelstock und 2 x Espresso = 102.60 Franken

Harrys Tipp
Preis / Leistung, und somit auch die Qualität, stimmt. Empfehlenswert nur schon der tollen Fabrikarchitektur aus der Zeit der Industrialisierung wegens. Die Rüsterei erinnert entfernt an das Restaurant Giesserei, wo man einen ähnlichen Industrie-Chic pflegt.

Randnotiz
Wir waren über Mittag zu einem Business-Lunch in der Rüsterei verabredet. Ein Besuch am Abend lohnt sich aber bestimmt auch. Übrigens: Die Rüsterei ist auch für das tolle Brunch-Buffet an Sonntag Morgen bekannt.

Adresse
Restaurant Rüsterei
Kalanderplatz 1
8045 Zürich
Tel. 044 317 19 19
www.ruesterei.ch

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Goethe Bar (NZZ). Wo Werther nicht zu leiden bräuchte.

Setting
Wenn das kein Erfolg wird! Seit wenigen Wochen beherbergt das altehrwürdige NZZ Haus an der Falkenstrasse im Erdgeschoss, wo früher die Druckmaschinen standen, einen Gastronomiebetrieb.

Die Lokalität wurde in zwei verschiedene Einheiten separiert: Einen Restaurant- und einen Barbereich. Das Restaurant wurde Brasserie Schiller genannt, die Bar, quasi als Gegengewicht zu Schiller, Goethe Bar. Das ganze liegt super zentral zwischen Bellevue und dem Bahnhof Stadelhofen….an der Goethestrasse 10.

Auf eine  Goethe Bar hat Zürich schon lange gewartet. Die Bar, die an einem Samstagnachmittag mehr Wiener Kaffehaus als Bar ist, hat die besten Voraussetzungen zu einem Dreh- und Angelpunkt im Zürcher Stadtleben zu werden.bar-schiller-006g

Wir sitzen an einem Samstag um 13:30 Uhr in der Goethe Bar, trinken eine heisse Schoggi und essen einen Groque-Monsieur. Spannende und offensichtlich gutbetuchte Leute tun es uns gleich. Es herrscht Kaffehausstimmung. Viele kehren hier ein und machen eine Verschnaufpause vom samstäglichen Shoppingstress.

Karte
Viele kleine Speisen und eine wirklich grosse Getränkekarte.

Bedienung
Uff…sagen wir es so: Leider passen viele Mitarbeiter einfach nicht zu dem Stil, den die Goethe Bar pflegen möchte (bitte nehmt das nicht persönlich!). Aber dennoch: Man gibt sich Mühe. Mehr sei nicht gesagt.

Preis
Im oberen Segment, was man sich auf Grund der hervorragenden Lage denken kann. ABER: Man gibt das Geld nur schon wegen der in Zürich so selten zu findenden Kaffehausatmosphäre gerne aus. Wir hatten 2 x heissi Schoggi (10.40 Franken) und einen Corque-Monsieur (9.50 Franken) = 19.90 Franken

Harrys Tipp
Die beste Adresse an einem Samstagnachmittag um eine kurze Verschnaufpause einzulegen.

Randnotiz
Bei unserem Besuch haben wir die Goethe Bar als Kaffehaus erlebt. Wie es hier an einem Abend zu und her geht wissen wir nicht. Wir können es auf Grund der grossen Getränkekarte aber erahnen :-)

Adresse
Brasserie Schiller (Goethe Bar)
Goethestrasse 10
8001 Zürich
Tel. 044 222 20 30
www.brasserie-schiller.ch

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Ristorante Bianchi: Bindella fischt frische Fische mit Bianchi

Setting
Der Schauplatz ist eine der schönsten Adressen in Zürich: Das Limmatquai. Hier haben die Familien Bianchi (renommierte Fischimporteure) und Bindella (bekannte Gastronomenfamilie) im August 2008 ihr Fischrestaurant Bianchi eröffnet. Zwischen Urania- und Gemüsebrücke gelegen, ist das Bianchi einfach zu Fuss oder per Tram zu erreichen.

Das Restaurant wurde auf klassisch modern gestylt und strahlt einen dezenten Luxus aus. Tritt man hinein, fällt einem als erstes die prominent platzierte Fischtheke auf, wo die Tagesfische appetitlich auf Eis ausgelegt werden.

Karte
Hier her kommt man wegen des Fisches. Auf der Karte finden sich nur einige wenige Gerichte ohne diese Köstlichkeit. So zum Beispiel das Risotto alle Verdure. Die Auswahl an Fischen und Krustentieren ist gross. Neben Meerfisch gibt es auch Fisch aus unseren Regionen. Fleisch hingegen ist hier tabu. Selbstverständlich gehört zu einem guten Fisch ein genau so guter Wein. Die grosszügige Weinkarte ist gut auf die Essenskarte abgestimmt und bietet auch günstige Weine. 

Bedienung
Im grossen und ganzen bot man uns einen sehr guten Service. Speziell hervorheben möchten wir die freundliche Art unserer Bedienung, die uns bei jedem Gang ein charmantes Lächeln schenkte. Die Wartezeit zwischen den Gängen war dann doch etwas zu lange, was aber eher der Küche als dem Service anzulasten ist.

Preis
Am oberen Rand des Spektrums, wie nicht anders zu erwarten, aber dennoch fair. Wir hatten 1 Campari Soda, 1 Prosecco, 1 Wasser, 2 Vorspeisen, 2 Hauptgänge (zwei mal den Steinbutt), 1 Flasche Petra Bianca und 2 Espressi = 241 Franken.

Harrys Tipp
Gute Qualität, freundlicher Service und trotz der relativ hohen Endabrechnung preislich fair. Das Bianchi ist für alle zu empfehlen, die gerne Fisch mögen und ein faible für locker-gehobene Restaurantkultur haben.

Adresse
Ristorante Bianchi
Limmatquai 82
8001 Zürich
Tel. 044 262 98 44
www.ristorante-bianchi.ch

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Restaurant Terroir: Schweizer Spezialitäten in modernem Kleid

Setting
Die Terroir-Betreiber haben sich einen ganz speziellen Ort für Ihr Restaurant ausgesucht: Das Haus zum Pfauen. Pfauen….da war doch noch was?? wird sich der eine oder andere sagen. Ja, tatsächlich ist das Terroir Gast im Gebäude, das die meisten Leser als Schauspielhaus kennen.

Eine besonders reizvolle Lage für ein Restaurant, wie wir meinen. Bekannte Schauspieler kann man mit ein bisschen Glück genau so gut am Nebentisch beobachten wie andere grosse Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur und Politik.

In die Inneneinreichtung wurde sehr viel Herzblut, und ohne Frage auch viel Geld, investiert. Warme Farben und massive Materialien dominieren.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Laden mit Bistro, wo man entweder seine Spezialitäteneinkäufe tätigen kann oder auch einfach nur etwas kleines essen oder trinken kann. Im oberen Stockwerk hat man das klassische Restaurant eingerichtet.

Besonders schön am Terroir finden wir die Tatsache, dass man hier in einem modernen schweizerischen Ambiente hauptsächlich Schweizer Produkte zelebriert, ohne auf traditionelle Käsestube und Alphornromantik zu machen. Eine Wohltat!

Karte
Was hier auf der Karte steht ist zu 90% schweizerisch. So lacht einen zum Beispiel ein Trüffelrisotto an mit Reis aus dem Tessin (das nördlichste Reis-Anbaugebiet Europas!) und Trüffel aus dem Jura (wer wusste schon, dass man auch in der Schweiz Trüffel finden kann?). Aber auch Cordon-Bleu, selbstverständlich mit Schweizer Fleisch und Schweizer Käse, bekommt man hier. Und natürlich darf das traditionelle Züri-Geschnetzelte, eine Spezialität aus Kalbs-Frikassee an Rahmsauce mit Rösti, nicht fehlen.

Auch die Weinliste, wen verwunderts, wird von einer erlesenen Auswahl Schweizer Weiss- und Rotweinen angeführt.

Bedienung
Im Terroir wurde uns wieder einmal klar, dass ein gutes Restaurant-Konzept nicht automatisch auch guten Service bedeutet. Leider war dieser bei unserem Besuch äusserst schwach. Das will nicht heissen, dass man sich keine Mühe gab. Aber wenn wir schon in einem Spezialitätenrestaurant sind, dann möchten wir auch wissen, ob nun Schafs-, Kuh- oder Ziegenkäse mit dem Salat serviert wird. Dann war uns auch der Wein, ein Tessiner Merlot, mit ungefähr 25 Grad um einiges zu warm. Und zum Digestif konnte unsere Bedienung auch keine Empfehlung machen.

Preis
Der Preis steht immer im Relation zur Erwartungs-Erfüllung. Leider hat das Terroir qualitativ unsere Erwartung nicht erfüllt. Das führt unweigerlich dazu, dass wir den Preis als relativ hoch empfinden. Wir hatten: 2 Schweizer Campari, 1 Terroir Salat, 1 x marinierte Zucchetti, 2 x Cordon-Bleu, 1 x Mineralwasser, 3 dl. Merlot, 1 x Espresso, 1 x Vieille Prune Réserve = 178.20 Franken.

Harrys Tipp
Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir nur einen ganz, ganz schlechten Tag im Terroir erwischt haben. Der Service war enttäuschend, das Cordon-Bleu war nicht durch (mussten wir zurückgeben!) und der Wein war viel zu warm. Gefreut hätte uns wegen des Cordon-Bleus eine kleine Geste des Hauses. Sympathisch wäre es gewesen.

Adresse
Restaurant Terroir
Rämistrasse 32
8001 Zürich
Tel. 044 262 04 44
www.terroir.ch

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Ristorante Italia: L’Italia chiamò!

Setting
An der Peripherie zur Langstrasse, nahe der Kaserne, befindet sich das Restaurant Italia. Und hier geht es, wen wunderts, richtig italienisch zu und her. Was früher wohl mal eine typische Zürcher Quartierbeiz war, ist heute in trendiges Lokal. Im Sommer, also nächstes Jahr dann wieder, empfiehlt es sich übrigens, seinen Tisch draussen auf der schönen, städtischen Innenhofterrasse zu reservieren.

Kommt man ins Italia hinein, fällt einem als erstes die tolle, lockere Atmosphäre auf. Es wird überall gelacht, gegessen und getrunken. Und dann sieht man noch einen Apparatus, der für die meisten von uns neu ist: Eine Wein-Degustations-Maschine. In der Maschine sind ein Duzend Flaschenweine fest eingespannt. Ein Rüssel führt von der Flasche in den Degustations-Apparat und saugt, auf Knopfdruck, den roten oder weissen Saft aus der Flasche, direkt ins Glas. Ziemlich innovativ. Jeder Gast bekommt eine Chipkarte, mit der er den Apparat individuell bedienen kann. Der konsumierte Wein wird dann beim Bezahlen abgerechnet.

Karte
Italienisch. Tolle Antipasti, darunter Salami, Mortadella, Mozarella, marinierte Sardellen und so weiter. Und natürlich verschiedene Pastagerichte und eine grosse Auswahl an Fleisch. Schöne Weine gehören selbstverständlich auch dazu. So zum Beispiel ein fantastischer Lagrein aus dem Südtirol.

Bedienung
Eine wahre Freude! So gut wurden wir schon lange nicht mehr bedient. Aufgestellte Beratung, freundlicher Service und immer ein Lächeln auf den Lippen. Da haben wir uns auf Anhieb wohl gefühlt.

Preis
Die Schlussabrechnung kann sich sehen lassen und hat uns positiv überrascht. Wir fünf hungrigen und durstigen Männer haben so richtig zugeschlagen. Antipasti, Hauptspeise mit Beilagen, San Pellegrino, 2 Flaschen Rotwein, Kaffe und 5 x Braulio (wobei uns dieser vom Haus offeriert wurde) = 412 Franken.

Harrys Tipp
Hier stimmt die Stimmung, die Qualität, die Bedienung und der Preis. Wir gehen bald wieder hin!

Adresse
Ristorante Italia
Zeughausstrasse 61
8004 Zürich
Tel. 043 233 88 44
www.ristorante-italia.ch

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Wagamama – Pan-asiatischer Fastfood

Setting
Das erste Wagamama weltweit wurde 1992 in London eröffnet. Seit diesem Jahr ist die Kette für gehobenen asiatischen Fastfood auch in der Schweiz vertreten. Nach Winterthur im April hat nun auch Zürich seit rund einem Monat sein Wagamama.

Wagamama hat sich im ehemaligen Coop im Dreieck Löwenplatz – Paradeplatz – Stauffacher an der Sihlporte eingemietet. Die Lage ist also predestiniert um über Mittag hungrige Banker und Versicherungsangestellte zu verköstigen.

Das Wagamama ist modern designt und gestalterisch von den Ramen-Bars in Japan beeinflusst. Alles in allem ein schönes Setting. Achten sollte man nur darauf, nicht an den Tischen gleich rechts beim Eingang zu sitzen: Das Kühlgerät im Keller lässt diese Plätze dermassen vibrieren, dass es zumindest für empfindsame Gäste nicht sehr angenehm ist.

Karte
Pan-asiatische Suppen-, Reis- und Nudelgerichte und frisch gepresse Fruchtsäfte.

Bedienung
Das Wagamama-Team ist jung (=positiv) und frisch zusammengewürfelt (=unvermeidlich). Das ist nun mal so bei einer Neueröffnung und fordert einen gewissen Tribut. Grundsätzlich macht die Crew ihren Job aber gut, trotz einer (noch) deutlich spürbaren Unsicherheit im Umgang mit den Gästen.

Preis
Machen wir uns nichts vor: für ein Fastfood-Konzept ist Wagamama teuer. Zu viert bezahlten wir für Getränke (nicht alkoholisch!), 3 Vorspeisen, 4 Hauptspeisen und 3 Desserts 209.80 Franke.

Harrys Tipp
Na ja….gegessen haben wir an vergleichbaren Orten schon um einiges besser. Das Nudel- wie auch das Suppengericht war für unseren Geschmack fad und langweilig. Von der viel gelobten aromatischen und aufregenden Küche Asiens haben wir nicht viel gemerkt. Zudem war uns das ganze für die gebotene Qualität zu teuer.

Wir wünschen uns sehr, dass das Wagamama den Rank in den nächsten Wochen doch noch nimmt.

Adresse
Wagamama
Talstrasse 83
Sihlporte
8001 Zürich
Tel. 043 888 64 54
www.wagamama.ch

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Isakaya. Tokio, New York? Zürich!

Setting
Zentraler geht es kaum: Zwischen Urania und Hauptbahnof an der Waisenhausstrasse gleich vis-à-vis des Kinos ABC. Irgendwie der richtige Ort. Das Isakaya ist eine Sushi-Bar ganz so wie man sie aus Tokio kennt…oder sie sich zumindest vorstellt. Wobei ich mir nun auch nicht mehr ganz im Klaren bin ob es nicht doch eher New York wäre…

Sei es drum. Eingefasst zwischen Schuhgeschäft und Sunrise-Store, bzw. Videoverleih, ist das Isakaya gar nicht so einfach zu finden. Man läuft ohne Weiteres daran vorbei, ohne davon Notiz zu nehmen.

Innen geht es ziemlich intim zu. Das Restaurant bietet nicht mehr als 15 Plätze, schätzungsweise. Davon sind etwa 5 Barplätze, die restlichen Sitzplätze mit kleinen Tischchen. Das Ambiente ist nüchtern und dennoch voll Wärme.

Karte
Viele kleine, einfache japanische Köstlichkeiten. Verschiedenste Arten von Sushi, Sashimi, Suppen, Salaten und eigentlich alles, was man in einer Sushi-Bar erwartet.

Bedienung
Eine so freundliche Bedienung sieht man selten. Die ganze Atmosphäre hat einen familiären Touch und man fragt sich, ob die Mitarbeiter nicht auf die eine oder andere Weise miteinander verwandt sind? Vielleicht liegt hier der Grund für das – so scheint es zumindest – perfekte Zusammenspiel.

Preis
Über die Preise im Isakaya kann man nicht klagen. Wahrscheinlich wäre das Gleiche in New York oder Tokio etwas günstiger zu haben, aber für Zürcher Verhältnisse stimmt’s so.

Zu dritt hatten wir drei Vorspeisen, die grosse Sushi- und Sashimiplatte, zusätzlich noch einzelne Portionen Sashimi und Sushi und verschiedene Getränke (unter anderem ein Bier, zwei Gläser eines unbekannten Weissweines und einen japanischen Pflaumenschnapps). Das ganze kam auf 149 Franken zu stehen.

Harrys Tipp
Unbedingt ausprobieren. Das Isakaya ist eine interessante und authentische Alternative zu den bekannteren Shusi-Bars in Zürich. Bei mehr als zwei Personen sollte man reservieren.

Adresse
Isakaya
Waisenhausstrasse 5
8001 Zürich
Tel. 043 344 89 29
www.isakaya.ch

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Rive Gauche: Casual Fine Dining

Setting
Meist sind Hotelrestaurants derart gestaltet und abgeschottet, dass ein Nicht-Hotelgast sich davor hütet einen Fuss in das Restaurant zu setzen. Und man kann es ihm nicht verübeln, wenn er sich wie ein Eindringling vorkommt, der die geschützte Atmosphäre eines Luxushotels penetriert.

Aber: Ein Hotelrestaurant muss nicht unbedingt als Hotelrestaurant daher kommen. Anschauliches Beispiel dafür ist das Rive Gauche, das Restaurant des traditionsreichen 5-Sterne Hotels Baur au Lac.

Erstens kommt das Rive Gauche sehr modern daher (wobei man wissen muss, dass das Baur au Lac selbst ein traditionelles Luxushotel mit der entsprechend altehrwürdigen Inneneinrichtung ist) und zweitens, vielleicht am wichtigsten: Es hat einen eigenen Eingang weit weg von der Hoteleinfahrt.

So nimmt man das Restaurant ganz und gar nicht als Hotelrestaurant war.

Innen ist das Rive Gauche sehr zeitgenössisch gestylt ohne aber kalt zu wirken. Eher als moderne Kühle herrscht hier eine “cosy” Atmosphäre. Beste Voraussetzung zum Casual Fine Dining.

Karte
Die Karte (wie übrigens eigentlich alles hier) wird dem Anspruch an ein Fine Dining – Restaurant mehr als gerecht. “Grill’n'Chill” (unter diesem Begriff finden sich verschiedene Fisch- oder Fleischgerichte) oder Speisen wie “tuned Tuna” lassen die Karte verspielt und kreativ daher kommen.

Nichts zu wünschen übrig lässt die Weinkarte. Mit u.a. Petite Arvine und Humagne Blanc (beide weiss) und Cornalin (rot) sind auch einige tolle Schweizer Weine im Angebot.

Bedienung
Zusammengefasst: freundlich, professionell und effizient. Ganz so, wie man es von einem Restaurant dieses Niveaus erwartet.

Einziger Kritikpunkt: Der Service war bei uns etwas gar langsam. Vom sich Hinsetzen bis zum Gehen vergingen mehr als 2 Stunden. Das Warten zwischen den Gänge hätte ein bissschen kürzer sein dürfen.

Preis
Natürlich ist das Rive Gauche teuer. Aber die Frage ist ja immer, in welchem Verhältnis sich Qualität und Preis gegenüber stehen.

Zu zweit hatten wir 1/2-Flasche Evian, 1 Campari Orange, 3 dl. Petite Arvine, 1 Surf & Turf, 1 Gazbacho, 1 Stingy Lamb, 1 Wolfbarsch, Spinat und baked Potatoes (Beilagen kosten extra), 1 Glass Amarone, Dessert für 2, 1 Espresso und 1 Kamillentee = 267 Franken.

Harrys Tipp
Wir gehen wieder. Super Location für Hochzeitstags-Dinner, romantisches Date oder sonst einen festlichen Anlass.

Adresse

Rive Gauche
Talstrasse 1
8022 Zürich
Tel. 044 220 50 60
www.agauche.ch

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Taverna Catalana. Barcelona meets Zurich

Setting

In der wunderschönen Zürcher Altstadt, gleich hinter der Bahnhofstrasse in unmittelbarer Nähe zu legendären Namen wie Widder Hotel und Kaisers Reblaube, direkt am Glockenplatz, liegt die Taverna Catalana. Ein spanisches Einod in mitten der zwinglianisch aufgeräumten und herausgeputzten Atmosphäre der Fussgängerzone.

Wie lange es die Taverna Catalana an diesem Ort schon gibt ist mir nicht bekannt. Beim Betrachten des Gebäudes von aussen sieht man allerdings schnell, dass hier mal ein typisch schweizerisches Restaurant zu Hause gewesen sein muss. Was man aber durchaus erwähnen darf ist die Tatsache, dass die Taverna Catalana bestens in dieses Gebäude passt.

Auch drinnen sieht es nicht nach Spanien aus. Keine Folklore (zum Glück!) und keine billige Anbiederung an einen vermeintlich spanischen Restaurantstil. Dafür alles sehr einfach und schlicht. Viellicht möchte man dem Gast zu verstehen geben, dass er hier des Essens Willen ist.

Karte

Viele spanische Fleisch- und Fischspezialitäten. Zudem auch hervorragende Paellas (wahlweise mit Nudeln oder Reis)! Auch zur Vorspeise gibt es alles, was das Herz begehrt: von Pata Negra über Tortillas bis hin zu im Ofen heiss gebackenen Gampas.

Die Weine lassen sich ebenfalls sehen und stammen – wie könnte es auch anders sein – zur grossen Mehrheit aus Spanien.

Bedienung

Sehr freundlich und zuvorkommend. Das Servicepersonal ist schon seit Jahren dabei und gehört zum Inventar der Taverna Catalana. Das trägt ohne Frage zum speziellen Charakter – und Erfolg! - dieses Restaurants bei und lässt den Gast sich wie zu Hause fühlen.

Preis

Sagen wir es so: Qualität hat seinen Preis. Und den bezahlt man in einem solchen Falle gerne.

Wir hatten zu dritt 2 Mineralwasser, 2 Bier, eine Flasche Ribera del Duero, Gampas (Vorspeise), eine Tapas-Platte für 3 Personen, einen Steinbutt, eine Reis-Paella für 2 Personen, 3 Crema Catalana und zwei Calvados = 318 Franken.

Harrys Tipp

Die Taverna Catalana ist die richtige Wahl für lockere Abende bei gelöster Stimmung und hervorragendem schnörkellosem Essen.

Adresse

Taverna Catalana
Glockengasse 8
8001 Zürich
Tel. 044 221 12 62
www.tavernacatalana.ch

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Wo der Preis stimmt: Denners D-Vino

Setting
Einmal mehr spielt die Szene im hippen Seefeldquartier. An prominenter Lage in unmittelbarer Nachbarschaft zur Szenenbeiz Toto’s und zum schon etwas gealterten Seefeld-Pionier Iroquois hat sich das D-Vino niedergelassen. Übrigens ist die Ähnlichkeit des D-Vino Logos mit jenem der Billig-Supermarkt-Kette Denner kein Zufall: Das D-Vino ist nämlich eine Denner-Weinbar.

Im Sommer bietet das D-Vino ein paar Sitzplätze draussen auf dem Trottoir. Hier lässt es sich dann mit einem feinen Glas Wein in der Hand ausgezeichnet die coole, an der Seefeldstrasse entlang spazierende Seefeld-Szene beobachten.

Drinnen ist die Denner-Weinbar modern durchgestylt und muss sich vor der hippen Seefeld-Konkurrenz nicht verstecken.

Karte
Weine. Rot, rosé und weiss. Wie es sich für eine Weinbar gehört. Dazu Tapas-Plättchen. Erwähnenswert ist der Umstand, dass sämtliche Weine dem Denner-Angebot entstammen. Das D-Vino eignet sich daher auch gut um die Weine erst zu degustieren und dann die Lieblingsflaschen im Denner kartonweise für den heimischen Weinkeller zu kaufen.

Bedienung
Selbstbedienung. Bestellt und bezahlt wird an der Bar. Tapas, die vorbereitet werden müssen, werden an den Tisch gebracht. Alles in allem speditiv und freundlich.

Preis
Die Preise sind absolut fair. Man bezahlt den normalen Denner-Flaschenpreis plus ein Zapfengeld von 30 Franken pro Flasch. Natürlich wird das dann auf den Deziliter, bzw. das Glas, heruntergerechnet. Zu zweit hatten wir 2 Gläser (2 dl.) des ausgezeichneten Sancerre Cuvée Prestige und je 1 Parmigiano-, bzw. Chorizo-Plättchen = 21.50 Franken

Harrys Tipp
In wenigen Worten: Tolle Weinbar, schönes Ambiente und super Preise. Ein erfreulicher Ort.

Adresse
D-Vino
Seefeldstrasse 113
8008 Zürich
Tel. 044 383 30 01
www.d-vino.ch

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