23. November 2009
Setting
Auch wenn in der Zwischenzeit anderen Ausgehviertel hinzugekommen sind: Das Niederdorf bleibt unangefochtenes Zentrum der Nachtschwärmer. Ab Donnerstag ist hier jeweils eine ganze Menge los und Freitag und Samstag gibt es fast kein Durchkommen mehr. Läuft man die Niederdorfstrasse vom Central her entlang kommt schon bald auf der linken Seite die Tasca Romero. An und für sich ist die Tapas-Bar nicht speziell erwähnenswert. Weder ist sie optisch ein Hingucker noch beeindruckt sie mit einem besonders angenehmen Ambiente. Was die Tasca Romero aber ist: Eine typisch spanische Tapas-Bar, wie man sie auf der iberischen Halbinsel Land auf, Land ab vorfindet.
Karte
Eine kleine aber ausreichende Auswahl an Tapas. In einer Vitrine sind die Häppchen ausgestellt und lassen sich dort auch gleich ordern. Dazu gibt es das spanische Nationalbier San Miguel.
Oder vielleicht doch lieber einen weissen Sherry aus Jerez de la Frontera?
Bedienung
Nun ja, wegen der Bedienung kommt wohl keiner. Nicht unfreundlich aber nie wirklich bei der Sache. Das kann seinen Charm haben, wird aber spätestens bei einem zweiten Besuch zur Belastung.
Preise
Kleine Portionen, kleiner Preis. Wir hatten zu zweit 1 x Tapas (verschiedene Sorten), 1 x Manchego (spanischer Rohmilchkäse) und 2 Stangen San Miguel = 41.30 Franken.
Harrys Tipp
Trotz allem: Wunderbar. Eine Tapas-Bar, die wie eine solche aussieht und dann noch in einem pulsierenden Ausgangsviertel. Da ist Spanien doch sehr nah. Einfach die grossen Ansprüche zu Hause lassen und unbedingt probieren.
Adresse
Tasca Romero
Niederdorfstrasse 37
8001 Zürich
Tel. 044 252 52 90
keine Webseite
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Bar, Restaurant, Restaurants/Bars, Zürich-City | Mit Tag(s) versehen: apéro, Bar, Restaurant, restaurant niederdorf, san miguel, spanisch, spanisches restaurant, tapas, tapas bar, tapasbar, tasca romero, Zürich |
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28. Oktober 2009

Setting
Die Buvette Philipp so auf die Schnelle zu charakterisieren fällt uns schwer. Sehr schwer sogar. Ein Unikum haben wir entdeckt. Eine Bar. Nicht irgendeine. Eine französische Bar. Eine Buvette eben. Tritt man in die kleine, auf zwei verschiedene Niveaus verteilte Bar ein, erster Eindruck: französisch. Zwei kleine Bistrotische und eine Theke im Stile unseres westlichen Nachbars lassen keinen Zweifel aufkommen. Das leicht erhöhte Niveau dann aber, der Fumoir, Überraschung: Kolonialstil, französischer, wie man uns sagt. Tiefe, englische Loungechairs laden zum entspannen ein. Dazu gehört ein grosser, wandschrankähnlicher Humidor. Und Ernest Hemingway ist omnipräsent. Buvette Philippe, du bist so unfassbar (auch wegen deiner Location irgendwo im Quartier).
Karte
Zur Hauptsache südfranzösische Weine aus der Region um Marseille, dem Languedoc-Roussillon. Verschiedene Sorten Pastis. Kubanische Zigarren bester Lagerqualität. Wer Hunger hat, muss allerdings leiden. Zu essen gibt es hier nichts, was dann doch ein wenig schade ist. Käse und Wurst zum Wein wäre schön und macht keinen sehr grossen Aufwand. Nachtrag 28. Oktober 2009: “Bald gibt es etwas für, oder besser, gegen den kleinen Hunger, nur drei Worte,
“Noir de Bigorre” (Philipp Baur, Buvette Philipp).
Bedienung
Anders als anderswo. Der Besitzer, Philipp Baur, kümmert sich persönlich um die Gäste. Er drängt sich nicht auf, ist aber durchaus auch für einen Schwatz zu haben.
Preis
Absolut fair. Wir hatten zu dritt zwei Flaschen Wein und drei schöne Zigarren (Partagas, Romeo und Cohiba) und dann noch zwei kleine Mini-Zigarren. Und zahlten dafür 66 Franken pro Person.
Harrys Tipp
Unbedingt mal hin gehen. Ein überraschender Ort, ganz anders, mit toller Atmosphäre.
Adresse
Buvette Philipp
Zweierstrasse 166 (gleich bei der Tramstation Schmiede-Wiedikon)
8003 Zürich
Tel. 078 791 26 85
Keine Internetseite
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Bar, Zürich-Quartier | Mit Tag(s) versehen: Bar, buvette, buvette philipp, französisch, humidor, jugendstil, pastis, schmiede-wiedikon, Wein, weinbar, Zürich, zigarren, zweierstrasse |
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