Friday May 18th 2012
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Wirtschaft Neumarkt: Theater, Kastanienbäume und gutes Essen

Setting
Altstadt-Romantiker werden die Wirtschaft Neumarkt auf Anhieb lieben.  Versteckt in der Zürcher Altstadt auf der Niederdorfseite, erreichbar nur per Fussmarsch durch enge Gässchen, gleich bei einem kleinen Platz, da, wo auch das Theater am Neumarkt zu Hause ist.

Im Parterre, also zur ebenen Erde, in einem schmucken Altstadthaus, befindet sich die Wirtschaft Neumarkt. Eine Künstlerbeiz gehobenen Niveaus. Innen herrscht eine warme wohlige Atmosphäre. Im Sommer lockt der kleine Hinterhof, wo man unter mächtigen Kastanienbäumen herrlich speisen kann.restaurant05

Karte
Zeitgenössische Schweizer Küche mit einem sanften französischen Touch. Oder vielleicht sogar etwas mediterran? Wir haben den Zürisee-Teller probiert: Felchen und Hecht aus Zürisee-Zucht. Ein tolles Fischerlebnis!

Bedienung
Freundlich. Ja. Eigentlich sogar sehr. Die Servirtochter kam zwar etwas tapsig rüber (was sie von sich lustigerweise auch selbst sagte), aber vielleicht war gerade das der Grund für das gute und unprätentiöse Serviceerlebnis.

Preis
Die Rechnung war zwar teuer, wie wir das ja schon kennen, aber akzeptabel und entspricht der Leistung. Zu zweit hatten wir 2 x Campari, 2 x Neumarktsalat, 2 x Zürisee-Teller, 1 Fl. Räuschling aus Meilen und dann noch 4 dl. spanischen Rotweins = 197 Franken.

Harrys Tipp
Die Wirtschafts Neumarkt eigent sich bestens für romantische Abenden, für spannende Diskussionen mit Freunden über einem guten Essen oder sonst irgendwelche Anlässe, wo es nicht ausgelassen zu und her gehen muss.

Ausserdem befindet sich im selben Haus das bekannte Theater am Neumarkt. Wieso nicht was essen und dann ins Theater?

Adresse
Wirtschaft Neumarkt
Neumarkt 5
8001 Zürich
Tel. 044 252 79 39
www.wirtschaft-neumarkt.ch

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One Response to “Wirtschaft Neumarkt: Theater, Kastanienbäume und gutes Essen”

  1. Balthasar says:

    Bewusste Serviceverweigerung in der Wirtschaft Neumarkt!

    Heute Abend habe ich an einem Referat teilgenommen und anschliessend sind wir von diesem Verein, der dort regelmässig Veranstaltungen durchführt, im Restaurant am runden Tisch zum Abendessen eingeladen gewesen. Das Restaurant war im Übrigen etwa 75% voll.

    Zuerst waren wir 10 Gäste und haben die normale Karte ausgeteilt erhalten und ausgewählt. Dann kam ein 11. Gast hinzu und statt die Bestellung aufzunehmen, wurden unsere Speisekarten eingesammelt und eine reduzierte „Karte für Gruppen“ ausgeteilt, weil wir ja jetzt eine Gruppe über 10 Personen waren, wie ein offenbar als Chef agierender Herr namens „Fabian“ erklärte.
    Wir waren zwei Gäste, die sich erfrechten, weisungswidrig trotzdem etwas von der uns vorher offerierten Tageskarte zu bestellen, was von diesem „Fabian“ kommentarlos mit dem Wegnehmen unseres Bestecks quittiert wurde – ohne Erklärung, nichts. Fazit: zwei Gäste aus einem runden Tisch von 11 Gästen haben vorsätzlich nichts zu essen gekriegt, obschon sie etwas bestellt haben, das ja zuerst vom Restaurant offeriert wurde. Nach ein paar Minuten sind wir aufgestanden und haben das Lokal und die vom SKWM gesponserte Networkingrunde verlassen, in meinem Fall auf Nimmerwiedersehen. Und die Wirtschaft Neumarkt hat seinen Prozess durchgesetzt, weniger Umsatz gemacht und eine ganze Tischrunde vor den Kopf gestossen, die schon länger regelmässig dort verkehrt.

    Es braucht weder den Rickli-Effekt, noch den Euro, damit das Gastgewerbe und der Ruf des Tourismus in Zürich ganz vor die Hunde geht – einfach noch mehr solches Handeln dulden, solche Typen wie diesen „Fabian“ als „Chef“ wirken lassen und die Gäste bewusst und vorsätzlich hungrig vertreiben und dann noch (wie geschehen) auf dem Rausweg mit einem spöttischen „Auf Wiedersehen“ verabschieden.

    Mich wird man gar nie mehr im Neumarkt sehen, obschon ich seit 30 Jahren regelmässig dort verkehre – und ich werde diese fast schon bizarre Kaltblütigkeit im Durchsetzen von abstrusen Regeln auch in allen Martketingreferaten anführen. Dass in der Wirtschaft Neumarkt eine so elementare und zudem bewusste Verletzung einfachster Anstands- und Geschäftsregeln geduldet oder gar gefördert wird, ist tragisch und typisch zugleich.

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