Setting
Der Schauplatz ist eine der schönsten Adressen in Zürich: Das Limmatquai. Hier haben die Familien Bianchi (renommierte Fischimporteure) und Bindella (bekannte Gastronomenfamilie) im August 2008 ihr Fischrestaurant Bianchi eröffnet. Zwischen Urania- und Gemüsebrücke gelegen, ist das Bianchi einfach zu Fuss oder per Tram zu erreichen.
Das Restaurant wurde auf klassisch modern gestylt und strahlt einen dezenten Luxus aus. Tritt man hinein, fällt einem als erstes die prominent platzierte Fischtheke auf, wo die Tagesfische appetitlich auf Eis ausgelegt werden.
Karte
Hier her kommt man wegen des Fisches. Auf der Karte finden sich nur einige wenige Gerichte ohne diese Köstlichkeit. So zum Beispiel das Risotto alle Verdure. Die Auswahl an Fischen und Krustentieren ist gross. Neben Meerfisch gibt es auch Fisch aus unseren Regionen. Fleisch hingegen ist hier tabu. Selbstverständlich gehört zu einem guten Fisch ein genau so guter Wein. Die grosszügige Weinkarte ist gut auf die Essenskarte abgestimmt und bietet auch günstige Weine. 
Bedienung
Im grossen und ganzen bot man uns einen sehr guten Service. Speziell hervorheben möchten wir die freundliche Art unserer Bedienung, die uns bei jedem Gang ein charmantes Lächeln schenkte. Die Wartezeit zwischen den Gängen war dann doch etwas zu lange, was aber eher der Küche als dem Service anzulasten ist.
Preis
Am oberen Rand des Spektrums, wie nicht anders zu erwarten, aber dennoch fair. Wir hatten 1 Campari Soda, 1 Prosecco, 1 Wasser, 2 Vorspeisen, 2 Hauptgänge (zwei mal den Steinbutt), 1 Flasche Petra Bianca und 2 Espressi = 241 Franken.
Harrys Tipp
Gute Qualität, freundlicher Service und trotz der relativ hohen Endabrechnung preislich fair. Das Bianchi ist für alle zu empfehlen, die gerne Fisch mögen und ein faible für locker-gehobene Restaurantkultur haben.
Adresse
Ristorante Bianchi
Limmatquai 82
8001 Zürich
Tel. 044 262 98 44
www.ristorante-bianchi.ch
Verfasst von harrysding.ch 


In der Maschine sind ein Duzend Flaschenweine fest eingespannt. Ein Rüssel führt von der Flasche in den Degustations-Apparat und saugt, auf Knopfdruck, den roten oder weissen Saft aus der Flasche, direkt ins Glas. Ziemlich innovativ. Jeder Gast bekommt eine Chipkarte, mit der er den Apparat individuell bedienen kann. Der konsumierte Wein wird dann beim Bezahlen abgerechnet.





